- Für wen
- Eltern und Sorgeberechtigte von Kindern und Jugendlichen in unserer Autismustherapie.
- Umfang
- Regelmäßig im Therapieverlauf und zusätzlich bei aktuellem Gesprächsbedarf.
- Kostenübernahme
- In der Regel Bestandteil der bewilligten Autismustherapie; Umfang und Abrechnung richten sich nach der jeweiligen Bewilligung.
Inhalte
- Therapieziele gemeinsam im Blick behalten
- Entwicklungen und neue Ziele besprechen
- Einblick in Inhalte und Methoden erhalten
- Alltagssituationen gemeinsam reflektieren
Eltern sollen wissen, was wir in der Therapie machen und warum wir es tun. Deshalb besprechen wir regelmäßig, welche Ziele aktuell verfolgt werden, wie wir daran arbeiten und welche Entwicklungen wir beobachten.
Vielleicht üben wir gerade mit einem Kind, Überforderung früher zu erkennen und eine Pause einzufordern. Dann erklären wir, wie wir daran arbeiten, was bereits gelingt und wie die Strategie auch zu Hause oder in der Schule genutzt werden kann. Zeigt sich im Verlauf ein neues Thema – beispielsweise zunehmende Schwierigkeiten bei Übergängen oder der Wunsch nach mehr Selbstständigkeit – kann daraus gemeinsam ein neues Therapieziel entstehen.
Genauso wichtig ist die andere Richtung: Eltern erleben ihr Kind in Situationen, die wir in der Praxis nicht sehen. Wenn beispielsweise der Morgen regelmäßig schwierig ist, nach der Schule starke Erschöpfung auftritt oder Veränderungen zu großer Belastung führen, schauen wir gemeinsam nach möglichen Ursachen und entwickeln passende Strategien.
So entsteht ein kontinuierlicher Austausch zwischen Therapie und Lebensalltag. Ziele werden nicht einmal zu Beginn festgelegt und anschließend „abgearbeitet“, sondern gemeinsam überprüft und an die aktuelle Entwicklung angepasst.
Gerade den letzten Gedanken würde ich unbedingt behalten. Er macht sehr verständlich, dass eure Therapie prozess- und bedarfsorientiert ist und erklärt Eltern gleichzeitig, warum regelmäßige Elterngespräche überhaupt notwendig sind.