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Autismustherapie Melanie Czepelka Autismustherapie Melanie Czepelka Praxis in Solingen

Unsere Leistungen

So individuell wie die Menschen, die zu uns kommen, sind auch die Wege, die wir gemeinsam gestalten.

Unsere Angebote richten sich an Menschen im Autismus-Spektrum, ihre Familien und ihr soziales Umfeld. Dabei gibt es bei uns keine Unterstützung nach einem festen Schema: Ausgangspunkt sind immer die individuelle Lebenssituation, die persönlichen Bedürfnisse, vorhandene Stärken und die gemeinsam vereinbarten Ziele.

Neben der autismusspezifischen Therapie gehören deshalb auch Elternberatung, systemische Zusammenarbeit und die Einbeziehung wichtiger Lebensbereiche zu unserer Arbeit. Ergänzt wird unser Angebot durch Beratung, Schulungen und weitere autismusspezifische Angebote. Gemeinsam klären wir, welche Unterstützung aktuell sinnvoll ist, wie sie gestaltet werden kann und welche nächsten Schritte anstehen. die sie begleiten.

Was im Einzelfall sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch. Häufig ist es eine Kombination aus Einzelterminen, Elternberatung und Arbeit im Umfeld.

Alle Leistungen im Überblick

Einzelförderung

Einzeltherapie in der Praxis, wöchentlich

Regelmäßige Einzeltherapie mit klaren Zielen: Handlungsplanung, Kommunikation, Umgang mit Reizen und Veränderungen.

  • Struktur und Handlungsplanung im Alltag
  • Kommunikation und soziale Wahrnehmung
  • Umgang mit Reizen, Wechseln und Unvorhergesehenem
  • Stärken und Spezialinteressen als Zugang nutzen

Elterngespräche

Transparenz, Austausch und Begleitung während der Therapie

Für Familien zwischen erstem Verdacht und fertigem Bericht: Orientierung, wer diagnostiziert, was gebraucht wird und was danach kommt.

  • Therapieziele gemeinsam im Blick behalten
  • Entwicklungen und neue Ziele besprechen
  • Einblick in Inhalte und Methoden erhalten
  • Alltagssituationen gemeinsam reflektieren

Beratung & Begleitung

Orientierung rund um Hilfen, Anträge und Nachteilsausgleiche

Für Familien zwischen erstem Verdacht und fertigem Bericht: Orientierung, wer diagnostiziert, was gebraucht wird und was danach kommt.

  • Pflegegrad und Vorbereitung auf eine Begutachtung
  • Schwerbehindertenausweis und mögliche Merkzeichen
  • Nachteilsausgleiche in Schule, Ausbildung oder Studium
  • Unterstützungs- und Teilhabeleistungen

Kooperation mit Kita & Schule

Hospitation, Austausch und gemeinsame Lösungsfindung

Kein Erziehungskurs, sondern die gemeinsame Suche nach dem, was in Ihrem Alltag tatsächlich funktioniert.

  • Hospitation in Kita oder Schule
  • Austausch mit pädagogischen Fachkräften
  • Belastungen und Barrieren erkennen
  • konkrete Lösungen für den Alltag entwickeln

Sozialtrainingsgruppen

Gemeinsam erleben, ausprobieren und voneinander lernen

Regelmäßige Einzeltherapie mit klaren Zielen: Handlungsplanung, Kommunikation, Umgang mit Reizen und Veränderungen.

  • Eigene Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen ausdrücken
  • Andere Perspektiven kennenlernen und verstehen
  • Absprachen treffen und gemeinsam Entscheidungen finden
  • Mit Meinungsverschiedenheiten und Konflikten umgehen

Spielgruppen

Gemeinsam spielen, entdecken und erste Gruppenerfahrungen sammeln

Kein Erziehungskurs, sondern die gemeinsame Suche nach dem, was in Ihrem Alltag tatsächlich funktioniert.

  • Andere Kinder wahrnehmen und kennenlernen
  • Gemeinsame Aktivitäten anbahnen
  • Kontaktaufnahme und Kommunikation unterstützen
  • Wünsche und Bedürfnisse ausdrücken

Monatliche Gruppenangebote

Hospitation, Beratung und schriftliche Empfehlung

Beratung vor Ort für Lehrkräfte, Erzieherinnen und Schulbegleitungen, dort wo der Alltag stattfindet.

  • Entspannungsgruppen
  • Kinder-Yoga und Bewegungsangebote
  • Wanderungen und Naturerlebnisse
  • Kreativangebote

Elterncafé

Informeller Austausch, Vernetzung und fachliche Impulse

Kleine, feste Gruppen mit klarem Ablauf: gemeinsam üben, was in der Einzelsituation schon gelingt.

  • Autistische Wahrnehmung und Reizverarbeitung
  • Emotionen, Stress und Überforderung
  • Kommunikation und Familienalltag
  • Kita, Schule und Nachteilsausgleiche

Berufliche Orientierung & Perspektivplanung

Den eigenen Weg nach Schule und Ausbildung entwickeln

Kita zur Schule, Grundschule zur weiterführenden Schule, Schule zum Beruf: Übergänge früh und schriftlich vorbereiten.

  • Eigene Interessen, Fähigkeiten und Stärken kennenlernen
  • Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge recherchieren
  • Anforderungen verschiedener Berufsfelder einschätzen
  • Praktika, Bewerbungen und Vorstellungsgespräche vorbereiten

Wohnen & Verselbstständigung

Schritt für Schritt in ein möglichst selbstbestimmtes Leben

„Ich möchte irgendwann ausziehen – aber ich weiß nicht, ob ich alleine wohnen kann.“ Dann schauen wir zunächst gemeinsam darauf, was bereits gelingt und wobei Unterstützung …

  • Selbstständigkeit und Alltagsorganisation
  • Einkaufen, Kochen und Haushaltsführung
  • Umgang mit Geld und Terminen
  • Tages- und Wochenstruktur
Ablauf

Von der Anfrage bis zum ersten Termin

Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt.

  1. Kontaktaufnahme

    Nehmen Sie telefonisch oder über unser Kontaktformular Kontakt mit uns auf. Gerne vereinbaren wir anschließend einen Termin für ein persönliches Aufnahmegespräch in unserer Praxis.

  2. Aufnahmegespräch

    Im Aufnahmegespräch lernen wir Sie und Ihr Kind bzw. den zukünftigen Klienten zunächst kennen. Wir sprechen über die aktuelle Situation, vorhandene Stärken und Ressourcen, Herausforderungen sowie erste mögliche Therapieziele. Gleichzeitig erklären wir transparent, wie die Therapie bei uns gestaltet wird, welche Rahmenbedingungen gelten und welche nächsten Schritte anstehen.

  3. Therapieplanung

    Auf Grundlage des Aufnahmegesprächs erstellen wir einen individuellen Therapieplan. Darin werden die aktuelle Situation, Ressourcen und Unterstützungsbedarfe sowie die gemeinsam besprochenen Therapieziele und geplanten Maßnahmen festgehalten. Der Therapieplan kann anschließend für die Beantragung beim zuständigen Kostenträger genutzt werden.

  4. Antrag & Kostenübernahme

    Soll die Autismustherapie über einen Kostenträger finanziert werden, muss zunächst die Zuständigkeit geklärt und ein Antrag gestellt werden. Für die Beantragung wird in der Regel eine entsprechende fachärztliche Diagnostik benötigt. Wir unterstützen Sie bei den notwendigen Schritten und stellen die therapeutischen Unterlagen zur Verfügung. Gut zu wissen: Bei einem freien Therapieplatz muss mit dem Therapiebeginn nicht zwingend bis zur Entscheidung des Kostenträgers gewartet werden. Ein vorzeitiger Beginn als Selbstzahler ist möglich.

  5. Bewilligung & Therapiebeginn

    Sobald die Kostenübernahme bewilligt wurde und ein passender Therapieplatz verfügbar ist, kann die Therapie beginnen. Die konkreten Termine und das weitere Vorgehen stimmen wir gemeinsam mit Ihnen ab.

Häufige Fragen

Häufige Fragen

Benötigen wir vor Beginn der Therapie eine Diagnose?

Für ein erstes Beratungs- oder Aufnahmegespräch ist noch keine gesicherte Diagnose erforderlich. Soll die Autismustherapie über einen Kostenträger finanziert werden, ist in der Regel eine entsprechende fachärztliche Diagnostik einschließlich einer sechsachsigen Diagnostik notwendig. Gerne beraten wir Sie zu den erforderlichen Unterlagen und den nächsten Schritten. Alternativ ist bei freien Kapazitäten auch ein Beginn als Selbstzahler*in möglich.

Wer übernimmt die Kosten der Therapie?

Die Kosten einer Autismustherapie können je nach Alter und individueller Situation durch das zuständige Jugendamt oder den Träger der Eingliederungshilfe übernommen werden. Hierfür muss vor Beginn der finanzierten Therapie ein entsprechender Antrag gestellt und bewilligt werden. Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung und erstellen die erforderlichen fachlichen Unterlagen. Selbstverständlich können Sie unsere Leistungen auch als Selbstzahler*in in Anspruch nehmen. Bei einem freien Therapieplatz ist dies auch während des laufenden Bewilligungsverfahrens möglich.

Wie häufig findet die Therapie statt und wie lange dauert sie?

Die Therapie findet in der Regel einmal wöchentlich statt. Häufigkeit und Umfang richten sich nach dem individuellen Unterstützungsbedarf und den vereinbarten Therapiezielen. Die Gesamtdauer ist individuell und nicht von vornherein festgelegt. Solange ein therapeutischer Bedarf besteht und der zuständige Kostenträger die Therapie weiterhin bewilligt, kann sie fortgeführt werden. Eine Autismustherapie kann sich daher durchaus über mehrere Jahre erstrecken. Die Therapieziele werden regelmäßig überprüft und an die persönliche Entwicklung und den aktuellen Unterstützungsbedarf angepasst.

Wo findet die Therapie statt?

Unsere Therapie findet überwiegend in unseren Praxisräumen in Solingen statt. Hier stehen verschiedene Räume für Einzeltherapie, kreative Angebote, Bewegung, soziale Interaktion und Entspannung zur Verfügung. Bei Bedarf besuchen wir auch Schulen und Kindertageseinrichtungen zur Hospitation und Zusammenarbeit mit den dortigen Fachkräften. In begründeten Einzelfällen sind zudem Hausbesuche möglich.

Gibt es eine Warteliste?

Die Verfügbarkeit unserer Therapieplätze hängt von den aktuellen Kapazitäten und den benötigten Therapiezeiten ab. Sollte derzeit kein geeigneter Platz frei sein, informieren wir Sie über die Möglichkeiten einer Aufnahme auf unsere Warteliste. Ein Aufnahmegespräch kann gegebenenfalls bereits vor dem eigentlichen Therapiebeginn stattfinden. Bitte kontaktieren Sie uns, um die aktuelle Situation zu erfragen.

Arbeiten Sie auch mit Erwachsenen?

Ja! Unser Angebot richtet sich nicht ausschließlich an Kinder und Jugendliche. Wir unterstützen auch autistische Erwachsene bei individuellen Herausforderungen, der Alltagsbewältigung, Selbstständigkeit und gesellschaftlichen Teilhabe. Eine Finanzierung über die Eingliederungshilfe ist grundsätzlich möglich, die Bewilligung muss jedoch individuell geprüft werden. Gerne beraten wir Sie zu unserem Angebot und den möglichen nächsten Schritten.

Wie werden Eltern und Bezugspersonen in die Therapie einbezogen?

Eltern und wichtige Bezugspersonen sind für uns ein wesentlicher Bestandteil der therapeutischen Arbeit. Bereits im Aufnahmegespräch besprechen wir gemeinsam die Stärken, Herausforderungen und individuellen Ziele. Während der Therapie stehen wir in regelmäßigem Austausch und beziehen bei Bedarf auch Schulen, Kitas und weitere Fachkräfte ein. Transparenz ist uns dabei besonders wichtig: Wir informieren Sie offen über unsere Vorgehensweise, die Entwicklung und die nächsten Schritte. Ein Austausch mit Dritten erfolgt nur mit entsprechender Einwilligung oder auf gesetzlicher Grundlage.

Sie möchten wissen, welcher Weg für Sie passt?

Gerne besprechen wir Ihre Situation und offenen Fragen persönlich mit Ihnen. Gemeinsam schauen wir, welches Angebot passend ist und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.

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